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KzS-8 - der bei der FFw Velbert sog. "Gemüsewagen"

Falls jemand Informationen oder sogar Bilder von dem Fahrzeug besitzen sollte, so wären wir sehr dankbar, wenn er diese zur Veröffentlichung auf unserer Website zur Verfügeung stellen würde. Ansprechpartner sind unter Kontakte aufgeführt.     Vielen Dank im Voraus.

 


                         Die Löschgruppe Nieding vor dem Fahrzeug 

 1  Wilhelm Günther 7  Erich Schmidt 13  Hans-Gerd Meier
 2Heiner Schmidt 8Emil Lomberg 14Günter Lohbeck
 3Friedrich Schlüter 9Otto Meier 15Horst Kocherscheidt
 4Friedrich Schrade10  Walter Fingscheidt    16August Wilhelm Fingscheidt  
 5Wilhelm Bredtmann   11Kurt Grädke 17Walter Hülsey
 6Frau Schmidt12Walter Peter 18Waldemar Ebert

 

Informationen zur Kraftzugspritze KzS-8         (von Dieter Krawczyk)

Fahrzeuge diese Typs wurden ab 1934 vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) genormt. Von der Berufsfeuerwehr Berlin wurden die Fahrzeuge erprobt, so dass sie dann ab 1936 eingeführt werden konnten.
Als kleinstes Fahrzeug der vom RLM entwickelten Einheitslöschfahrzeuge wurde die KsZ-8 nach DIN FEN 504 und der dazugehörige Tragkraftspritzenanhänger nach DIN FEN 357 genormt.

Zunächst wurden aus Kostengründen die 1 t Mercedes-Benz Fahrgestelle verbaut.
Wegen der geringen Rahmentragkraft musste die Tragkraftspritze in einem Anhänger mitgeführt werden.

Die ersten Fahrzeuge dieser Bauart hatten noch kein Segeltuchverdeck.
Ab 1938 ging man auf das inzwischen lieferbare 1,5 t Opel-Blitz Fahrgestell mit serienmässig geschlossenem Fahrerhaus aus Stahlblech über.

Das Segeltuchverdeck war abnehmbar, aber im Winter bot es natürlich keinen genügenden Wetterschutz.
Die Bänke standen längs zur Fahrtrichtung und boten Platz für 7 Feuerwehrleute. Der Einstieg erfolgte auf der Rückseite des Fahrzeugs.
An beiden Seiten des Aufbaus waren tragbare Leitern angebracht. Darunter befanden sich beidseitig noch Gerätekästen für Armaturen.

Der dazugehörende Tragkraftspritzenanhänger wurde mit einer 800 Liter/Minute leistenden Tragkraftspritze versehen und war seinerzeit ziemlich unbeliebt.

Kommunale Feuerwehren beschafften die KzS-8 vorwiegend auf Mercedes-Benz 1,5-t Fahrgestellen, während das RLM das 1,5-t Fahrgestell von Opel bevorzugte.

Ab Mitte 1939 wurde die Produktion dieses Fahrzeugtyps eingestellt. Das Reichsinnenministerium erließ ab 1940 eine eigene Norm mit den bekannten Typen LLG, SLG und GLG.
(LLG = Leichtes Löschgruppenfahrzeug, SLG = Schweres Löschgruppenfahrzeug, GLG = Großes Löschgruppenfahrzeug)


Technische Daten  - KzS-8


Fahrgestell:  1,5 t Tragkraft
6 Zylinder Vergasermotor
2240 ccm Hubraum
45 PS
Höchstgeschwindigkeit: 72 km/h
Verbrauch:  17 Liter auf 100 km

Der Aufbau erfolgte in der Regel bei der Fa. Metz